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Während der Fahrt wird C3 über den Widerstand R1 und den Transistor T1 mit der gleichgerichteten Dynamospannung aufgeladen. Die Goldcap-Nennspannung von 5,5 V darf dabei nicht überschritten werden. Transistor T1 begrenzt deshalb die Ladespannung auf ca. 5,4 V. Er regelt seine Emitterspannung als „spannungsabhängiger Ladevorwiderstand“ auf einen Maximalwert, der um die Basis- Emitter-Spannung von ca. 0,7 V kleiner ist als die Basisspannung. Die Basisspannung wird mit der Z-Diode D1 auf 6,1 V stabilisiert und durch C2 gepuffert. Der Widerstand R1 begrenzt den maximalen Ladestrom durch den Transistor T1 bei Ladungsbeginn.
Der Goldcap C3 wird also während der Fahrt und mitlaufendem Dynamo auf 5,4 V aufgeladen, liefert aber auch gleichzeitig den Strom für die Leuchtdiode LED1. LED1 – die „Standlicht-Leuchtdiode“, die eigentlich „Hauptlicht“ heißen müsste, da sie natürlich auch während der Fahrt leuchtet – wird mit einem vom Goldcap-Ladezustand nahezu unabhängigen, geregelten Strom betrieben. So funktioniert die Stromregelung: An den Dioden D2 / D3 fällt über einen weiten Ladespannungsbereich des Goldcaps eine Spannung von ca. 1,4 V ab. Der Transistor T2 regelt seine Emitterspannung auf gleichbleibende 0,7 V, weil Emitterspannung UE = Diodenspannung – Basis-Emitter-Spannung UBE (ebenfalls ca. 0,7 V). Die Emitterspannung liegt am Widerstand R4 an. Durch R4 fließt damit nach Georg Simon Ohm ein Strom von ungefähr 26 mA, der auch durch die Standlicht-Leuchtdiode fließt.
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